Unternehmertum Südwestfalen:
„Am Ende entscheidet der Kunde“

Innovation, Sicherheit, Service – das inhabergeführte Unternehmen Wagener feiert in diesem Jahr sein 140-jähriges Jubiläum. Der Stahldrahthersteller aus Altena überzeugt mit Qualitätsprodukten, Nähe zum Kunden und stetiger Investition in modernste Technik.

Wagener firmiert unter dem Dach der Künne Gruppe und sticht als eigenständiges Unternehmen durch eine lange Tradition, einen großen Erfahrungsschatz und einen gewachsenen Kundenstamm heraus. Das Unternehmen bietet ein umfangreiches Programm an Federstahldrähten, Polsterfederdrähten und Stahldrähten für unterschiedlichste technische Anwendungen. Zu den Kunden gehören Unternehmen aus der Federnherstellung, Stanz- und Biegeteilehersteller und Automobilzulieferer, die Wagener-Produkte im Premiumbereich einsetzen – beispielsweise in sensiblen Teilen wie Anlasser oder Getriebe. „Gerade diese müssen präzise arbeiten und von bester Qualität sein“, sagt Geschäftsführer Markus Giese. Die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens resultiert neben der Produktqualität auch auf die Ausrichtung der Produkte auf individuelle Kundenwünsche. „Wir verbringen sehr viel Zeit beim Kunden und setzen uns damit auseinander, was er braucht. Wir fragen beispielsweise Komponenten wie Festigkeit, Oberfläche oder Aufmachung, die der Draht benötigt ab, damit bei der Herstellung unsererseits neben der auf Normen beruhenden Standards auch die kundenspezifischen Faktoren stimmen“, so Giese.

Industrielle Manufaktur

Wagener ist insbesondere im Bereich der kleinen und mittleren Losgrößen sehr gut aufgestellt. „Daher sehen wir uns auch als industrielle Manufaktur unter den Stahldrahtherstellern“, betont Giese, der mit einem Team von knapp 100 Mitarbeitern stetig daran arbeitet, diesem Anspruch gerecht zu werden. „Gerade durch unsere hochqualifizierten und motivierten Fachkräfte sind wir sehr flexibel in der Produktion“, versichert Giese. Auch die ständigen Erweiterungen und Modernisierungen des Maschinenparks ermöglichen eine optimierte Fertigung auf höchstem technischen Niveau. „Die Kunden erwarten hohe Flexibilität und schnellere Auftragsbearbeitung. Und nach den Erfahrungen in der Krise möchten sie im Idealfall ihr Lagerrisiko senken und auf die vorgelagerte Wertschöpfungsstufe übertragen.“ Dass Wagener die Anforderungen erfüllen kann, zeigt auch die Exportquote des Unternehmens von fast 40 Prozent. Geliefert wird immer häufiger in Länder, in die auch die Kunden expandieren, insbesondere Osteuropa aber auch China, Neuseeland, Nord- und Südamerika. „Ganz gleich wohin unsere Kunden gehen – wenn wir weiter konsequent investieren und immer wieder schauen, was sie wollen und brauchen, und wenn wir die Vernetzung innerhalb der Wertschöpfungskette weiter vorantreiben, dann bleiben wir auch international weiter wettbewerbsfähig. Denn am Ende ist es der zufriedene Kunde, der entscheidet“, resümiert Giese.

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